Wenn sich schon Journalisten auskotzen..

Heute Morgen las ich einen Beitrag im Focus online von Klaus Kelle, einem Kolumnisten, der wohl häufiger für den Focus schreibt. Er war mir bis dahin unbekannt. Er schrieb über den Anschlag in Nizza, der mich persönlich ziemlich mitgenommen hat, da ich mit der Stadt sehr verbunden bin. In seinem Artikel ging es aber weniger um den eigentlichen Anschlag, als um Terrorakte im Allgemeinen. Und wie man damit umgehen sollte. Seiner Meinung nach. Denn Klaus Kelle ist es leid, dass immer nur über „mutmaßliche Attentäter“ gesprochen wird, ihm ist es offenbar egal, ob ein rechtsstaatlicher Schuldspruch erfolgt oder nicht. Die Arbeit der investigativen Behörden stellt er hinten an. Er geht noch weiter. In einer für einen Journalisten sehr drastischen Fäkalsprache – und ich muss betonen, er schreibt für den Focus, nicht für Tante Emmas Wald- und Wiesenblättchen – stellt er klar, dass in den Zentren der europäischen Union bekannte Terroristen lebten. Diese würden rund um die Uhr überwacht. Er fragt danach, warum eigentlich und fordert, dass die Gesellschaft den Mut aufbringen müsse, diejenigen, die Verbrechen planten auszuweisen. „Raus! Raus! Raus!“, schreit er. Weiterlesen